Ortho-Bionomy®
Ortho-Bionomy® ist eine ganzheitliche Körperarbeit, die manuelle Techniken der Osteopathie, der Physiotherapie und energetische Konzepte östlicher Philosophie und Medizin vereint.
Sie wurde in den 1970er Jahren von dem Osteopathen Arthur L. Pauls entwickelt.
Der Begriff Ortho-Bionomy® kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "den Regeln des Lebens folgen". Arthur Pauls ist davon ausgegangen, dass unser Körper bei einem Problem immer die für uns bestmögliche Kompensation einnimmt. Deshalb wird in der Ortho-Bionomy® nicht gegen ein funktionelles körperliches oder psychosomatisches Symptom gearbeitet, sondern es wird dem Menschen gezielt Raum und Gelegenheit gegeben, in die Selbstregulation zu kommen und von innen heraus zu genesen.
Wichtig ist die Arbeit in die "freie (angenehme) Richtung", ein Betonen oder auch Übertreiben von Körpermustern, Haltungs- und Bewegungsvorlieben. Dabei gibt es keine korrigierende oder manipulierende Technik. Veränderungen werden nicht erzwungen, sondern angeregt und durch Gelenkmobilisation, gezielte Bewegungserfahrung, viszerale und craniosacrale Techniken eingeleitet.
Keine davon soll unangenehm oder auch nur langweilig sein. Das setzt Mitarbeit voraus. Es wird nicht an Ihnen, sondern mit Ihnen gearbeitet. Ihre Rückmeldung, ob Sie sich wohlfühlen, wie sich etwas anfühlt, was sich verändert, ist mit entscheidend für die Erfolg.
Das Behandlungsergebnis wird nicht vordefiniert.
Wichtig für Sie:
Die Behandlung an sich dauert ca. 45 min, berechnen Sie mind. 1 Stunde pro Termin, beim Ersttermin ggf. auch länger durch die Anamnese.
Kommen Sie in bequemer, freie Bewegungen ermöglichender Kleidung, die Behandlung findet im Allgemeinen bekleidet statt.
Ihre Rückmeldungen sind mitentscheidend für den Erfolg der Therapie, ganz nebenbei wird ihre Selbstwahrnehmung gefördert, die eigenen Grenzen besser erkennbar.
Da die Behandlungen sanft und angenehm sind, können Sie die Reaktionen Ihres Körpers unterschätzen.
Die einsetzende Selbstregulation bedeutet Arbeit für Ihren Körper, es kann ein Gefühl von Muskelkater oder Zerschlagenheit wie bei einem Infekt auftreten, da vielleicht ungewohnte Muskeln arbeiten und zum Teil viele Schlacken gelöst werden. Trinken Sie viel und gönnen Sie sich Ruhe.
Bei der Behandlung einer traumatisierten Region kann zu vermehrtem Träumen führen.
Direkt nach der Behandlung ist es von Vorteil, wenn Sie etwas Zeit haben, damit ihr Köper alles gut integrieren kann. Machen Sie einen kleinen Spaziergang, legen Sie sich kurz hin, wenn es möglich ist. Vermeiden Sie große Anstrengung oder Stress.
Ihr Köper arbeitet die nächsten Tage noch weiter, gehen Sie achtsam mit sich um.